Neues aus dem Gesundheitswesen

Einheitliche Kostenfinanzierung

Das Parlament führt in den kommenden Monaten ein Vernehmlassungsverfahren zur einheitlichen Kostenfinanzierung in der Grundversicherung durch. Die Krankenkassen und die Kantone sollen ambulante und stationäre Behandlungen gleich finanzieren, damit Leistungen vermehrt im tendenziell günstigeren ambulanten Bereich und weniger stationär durchgeführt werden. Die Umstellung soll insgesamt  kostenneutral ausfallen.


Höhere Gesundheitsausgaben

Das Bundesamt für Statistik (BFS) beziffert die gesamten Ausgaben für das Gesundheitswesen in der Schweiz 2016 gemäss OECDStandards auf insgesamt 80,7 Milliarden Franken. Das sind 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt stieg von 11,9 Prozent auf 12,2 Prozent.


Franchisen sollen angepasst werden

Die Franchisen sollen künftig an die Kostenentwicklung in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) angepasst werden. Dabei sollen alle Franchisen der erwachsenen Versicherten um 50 Franken angehoben werden, sobald die Kosten einen bestimmten Grenzwert übersteigen. Die Franchisenanpassungen sollen somit in unterschiedlichen Zeitabständen je nach Kostenwachstum erfolgen.

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