Wenn die Luft wegbleibt

Daniela Friedauer vertraut ihrem Körper nicht mehr: Er reagiert auf alles allergisch. Das führt so weit, dass sie mit Todesangst im Spital landet. Hilfe bekommt sie von santé24. Die zuständige Ärztin betreut sie vom ersten Anruf über einen Laborbesuch bis hin zur Ernährungsberatung und ermöglicht ihr, wieder angstfrei zu essen.

Ich weiss nicht mehr, was ich gegessen hatte. Ich kriegte plötzlich keine Luft mehr. Ich hatte Panik. Ich dachte, ich muss sterben.» Daniela Friedauer war immer kerngesund, doch auf einmal reagiert ihr Körper auf alles allergisch – auf wirklich alles: Pollen, Tierhaare, Lebensmittel. Nachdem sie mit Atemnot in der Notfallaufnahme des Kantonsspitals St. Gallen ge­landet ist, hört Daniela Friedauer auf zu essen. «Ich hatte Angst, dass sich die Atemnot wiederholt und ich tatsächlich sterbe.»

Die Grenze ist erreicht für ihren Mann. Er überzeugt seine Frau, Hilfe zu holen. Deshalb lädt die 57-jährige SWICA-Kundin die BENECURA-App herunter und gibt ihre Symptome ein. Die App empfiehlt einen Anruf bei der Tele­medizin santé24. Daniela Friedauer greift zum Telefon.

Telemedizinisch begleitet bis zur Lösung

Die Ärztin von santé24 vermutet schnell, dass die Probleme der Rheintalerin mit Nahrungsmittel­allergien oder -unverträglichkeiten zusammenhängen könnten. Um abzuklären, ob sich der Verdacht erhärtet, schaltet die Ärztin eine interne Ernährungsberaterin ein. «Diese befragte mich ganz unkom­pliziert am Telefon über alles Mögliche rund um meine Ernährung und die Symptome. Zudem führte ich zwei Wochen lang ein Nahrungs- und Symptom-Tagebuch.»

Schliesslich bestätigt die Ernährungsberaterin den Verdacht der Ärztin. Letztere überweist Daniela Friedauer an das nächstgelegene Synlab-Partnerlabor von santé24, um detailliertere Informationen zu bekommen. «Ich wurde auf Herz und Nieren geprüft», erinnert sich die Patientin. Zweimal muss sie vorbeigehen. Beim ersten Mal wird Blut entnommen, beim zweiten Mal führen die Ärzte einen Atemtest durch. «Die Ergebnisse waren schockierend. Ich bin auf ziemlich alles allergisch: auf Tomaten, Spinat, Sauerkraut, Karotten, Sellerie, jegliches Obst, Erdbeeren, Nüsse, Laktose …»

Die Ärztin bespricht die Resultate mit Daniela Friedauer und bietet ihr an, die Ernährungsberaterin nochmals für eine tele­fonische Beratung einzubeziehen. Das nimmt die Geschäftsfrau gerne an.

Alles musste raus

Die erste Aufgabe, die Daniela ­Friedauer von der Ernährungs­beraterin bekommt, besteht darin, die Lebensmittel in der Küche restlos auszuräumen. Dann geht sie einkaufen. Mit dabei hat sie eine Liste ihrer Ernährungsberaterin. Darauf stehen jene Lebensmittel, die sie ohne Bedenken essen kann. Das sind nicht viele. «Mein Menüplan ist deshalb einfach.» Am ­Morgen isst sie Weissbrot mit Butter und Honig. Für das Mittagessen kocht sie Kartoffeln oder Reis mit gedünstetem Kohlrabi, Broccoli, Blumenkohl, Zucchetti oder nimmt grünen Blattsalat. Meistens gibt es Poulet oder Fisch dazu. Abends isst sie wieder Brot mit Honig, manchmal auch mit Käse.

«Viele finden meine eintönige Ernährung bemitleidenswert. Aber ich bin happy, denn ich kann wieder essen. Ich bin dankbar, dass ich nur Allergien und Unverträglichkeiten und keine schwere Krankheit habe.» Hie und da erlaubt sie sich einen Schluck Wein. «Zum Anstossen. Auch wenn ich danach rote Flecken kriege.»


SWICA begleitet ihre Kunden
Als Gesundheitsorganisation ist es SWICA wichtig, ihre Kunden in schwierigen Zeiten kompetent zu unterstützen und auf ihrem Weg zur Besserung mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Das Angebot reicht von einem Erst­kontakt via BENECURA-App oder santé24 über die Betreuung durch das Netzwerk von Spezialisten bis hin zur Begleitung durch
erfahrene Care Manager.

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