Neues aus dem Gesundheitswesen

Langfristiger Ärtzestopp

Die Kantone erhalten ein dauerhaftes Instrument, um eine Überversorgung im Gesundheitswesen zu verhindern und damit das Kostenwachstum zu dämpfen. Das revidierte Bundesgesetz über die Krankenversicherung ermöglicht ihnen, Höchstzahlen für ambulant tätige Ärzte zu bestimmen, die zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung abrechnen dürfen. Zudem legt es einheitliche Qualitätsanforderungen für alle Ärzte fest.


Unterstützung für Pflege von Angehörigen

Der Bundesrat will die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Betreuung von Angehörigen verbessern. So soll die Lohnfortzahlung bei kurzen Abwesenheiten geregelt und ein Betreuungsurlaub für Eltern von schwer kranken oder verunfallten Kindern geschaffen werden. Weiter ist eine Erweiterung der Betreuungsgutschriften vorgesehen.


Verlagerungspotenzial von stationär zu ambulant

Eine Analyse von sechs Gruppen von chirurgischen Eingriffen (u.a. Eingriffe bei Meniskus, Krampfadern und Hämorrhoiden) zeigt, das 70 bis 80 Prozent dieser Eingriffe, die stationär durchgeführt wurden, ambulant hätten erfolgen können. Dies würde einer Einsparung von 90 Millionen Franken entsprechen. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) durchgeführt.

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