Im Notfall kann jeder helfen

Stellen Sie sich vor: Ein Auto kollidiert mit einem Velofahrer. Oder der Mann, der vor Ihnen geht, klappt plötzlich zusammen. Was tun? Viele Leute sind überfordert, wenn sie eine Notfallsituation miterleben. Zu gross ist die Angst, etwas falsch zu machen. Im Grundsatz gilt jedoch: Nur gar nichts tun ist falsch. Gehen Sie nach folgendem Schema vor:

Schauen

Als erstes überblicken Sie die Situation mit allem, was gerade geschehen ist. Wer ist betroffen?

Denken

Überlegen Sie, ob Gefahren bestehen – für Helfende, Unfallopfer und andere Personen.

Handeln

Zuletzt schreiten Sie zur Tat. Sorgen Sie für Sicherheit, indem Sie sich und Dritte schützen – indem Sie bei Verkehrsunfällen zum Beispiel zuerst eine Leuchtweste anziehen, Warndreiecke aufstellen und Umstehende von Gefahrenquellen fernhalten.

Helfen

Ist die betroffene Person …

  • … ansprechbar: Nach ihren Wünschen handeln.
  • …bewusstlos und atmet: In die stabile Seitenlage bringen.
  • … bewusstlos und atmet nicht mehr: Sofort mit Herzdruck- massage und Beatmung beginnen.

Grundsätzlich gilt: Zuerst Hilfe anfordern (Notrufnummer 144), dann Hilfe leisten. Zögern Sie nicht, weitere Helfer beizuziehen.

Möchten Sie Ihr Erste-Hilfe-Wissen auffrischen? Kurse finden Sie beim Schweizerischen Samariterbund unter: samariter.ch

Reiseapotheke – alles dabei?

Bald stehen die Sommerferien vor der Tür. Ob Camping, Städteurlaub oder Strandferien – es lohnt sich auf jeden Fall, frühzeitig einen Blick in die Reiseapotheke zu werfen. Was Sie neben Sonnencreme und Kopfwehtabletten sonst noch einpacken sollten, finden Sie hier: swica.ch/reiseapotheke


Machen Sie jeden Tag zum Weltnichtrauchertag

In der Schweiz sterben jährlich etwa 9 500 Personen an den Folgen des Tabakkonsums. Nach Lungenkrebs folgen Krankheiten der Herzkranzgefässe als zweithäufigste Todesursache. Darauf richtet der Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2018 seinen Fokus: Nach wie vor wissen viele Menschen nicht, dass Rauchen die Blut- und Herzkranzgefässe verengt – das Risiko, einen Herzinfarkt oder Hirnschlag zu erleiden, erhöht sich massiv. Wer raucht, gefährdet zudem nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die seines Umfelds: Passivrauchen kostet weltweit rund 900 000 Personen im Jahr das Leben. Fassen Sie sich ein Herz – machen Sie jeden Tag zum Weltnichtrauchertag. SWICA unterstützt Sie bei Rauchstopp-Aktivitäten mit Beiträgen aus den Zusatzversicherungen COMPLETA PRAEVENTA und OPTIMA.

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