Von der Gesundheitsberatung zur telefonischen Grundversorgerpraxis

Sich den Arztbesuch dank einer kostenlosen telefonischen Gesundheitsberatung sparen – das ist und bleibt für unsere Versicherten rund um die Uhr möglich. Neu kann santé24 zusätzlich bei gewissen Krankheitsbildern auch Rezepte für verschreibungspflichtige Medikamente und Arbeitsunfähigkeitszeugnisse ausstellen.

Was tun bei Blasenentzündung oder Rückenschmerzen? Bei gesundheitlichen Beschwerden können sich SWICA-Versicherte rund um die Uhr telefonisch kostenlos bei santé24 beraten lassen. Die Ärzte und das medizinische Fachpersonal geben Empfehlungen und Zweitmeinungen ab. Für weiterführende medizinische Leistungen wie Arztzeugnisse und Rezepte für verschreibungspflichtige Medikamente war jedoch bis anhin das Aufsuchen einer Arztpraxis unumgänglich. Dies ist ab nun bei einzelnen Krankheitsbildern nicht mehr notwendig, was Zeit und unter Umständen auch Kosten spart.

Erstes telemedizinisches Zentrum mit Praxisbewilligung

SWICA ist die erste Krankenversicherung der Schweiz, die ihren Versicherten ein eigenes, unabhängiges telemedizinisches Zentrum mit Praxisbewilligung anbieten kann. Dies ermöglicht es den Ärzten von santé24, bei einigen Beschwerden Diagnosen zu stellen und medizinische Leistungen zu erbringen – zum Beispiel Rezepte für Medikamente abzugeben, Labortests und radiologische Untersuchungen zu veranlassen sowie Verordnungen (für Physiotherapie oder Ernährungsberatung usw.) oder Arbeitsunfähigkeitszeugnisse auszustellen. Zudem ist auch eine direkte Überweisung an einen Fachspezialisten möglich. Voraussetzung dafür ist zum einen, dass die Beschwerden geeignet sind, um telemedizinisch beurteilt zu werden, und zum anderen, dass die Diagnose nicht schon von einem anderen Arzt gestellt oder bereits eine entsprechende Behandlung begonnen wurde.

Um das erweiterte Angebot zu verdeutlichen, heisst es statt wie bis anhin «sante24 – Ihre telefonische Gesundheits­beratung» neu «santé24 – Ihre Schweizer Telemedizin». SWICA reagiert mit dem Ausbau des Angebots auf die drohende Versorgungslücke bei den Hausärzten. Durch das Vorliegen der Praxisbewilligung können Haus- oder auch Notfallärzte in all jenen Fällen entlastet werden, bei denen nicht zwingend ein Arzt physisch konsultiert werden muss, bei denen es jedoch trotzdem mehr als ein rezeptfreies Medikament aus der Apotheke oder Drogerie braucht.

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